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Biografie

Evelyn Grünwald

Sopran

Die Sopranistin Evelyn Grünwald ist in der Nähe von Siegburg aufgewachsen und hat sowohl deutsche als auch russische Wurzeln. Sie schloss ihren Bachelor in Klassischem Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr ab und studiert derzeit Master Musiktheater, ab Oktober 2025 bei Prof. Ulrike Sonntag. Seit 2024 nimmt sie außerdem Gesangsunterricht bei Romana Noack. Meisterkurse bei renommierten Dozenten wie Prof. Werner Güra, Prof. Christiane Iven und Peter Berne sowie die regelmäßige Arbeit in der Liedklasse von Prof. Ulrich Eisenlohr ergänzen ihre künstlerische Ausbildung.

Ihr Bühnendebüt gab sie 2023 als Lisetta in Paisiellos Oper »Il Re Teodoro in Venezia« (Bearbeitung H. W. Henze) an der HfMT Köln. Es folgten solistische Partien wie Marzia in Cestis »Il Tito«, der Boy in John Rutters »The Reluctant Dragon« (RSH Düsseldorf) sowie L’Écureuil, la Bergère und Pastourelle in Ravels »L’enfant et les sortilèges«. In der Spielzeit 2022/23 war sie außerdem als Erstes Blumenmädchen in Mozarts »Le nozze di Figaro« am Theater Aachen zu erleben.

Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie solistisch aktiv im Ensemble des Theater Aachen. Dort verkörperte sie unter anderem Papagena in Mozarts »Die Zauberflöte«, Venus in Offenbachs »Orphée aux enfers«, Agua die Hauptrolle in einer Bearbeitung von Purcells »The Indian Queen« sowie die Rolle des Wassers im Musiktheaterprojekt »Place Publique«. In der Gala zum 200-jährigen Bestehen des Theaters sang sie die Rolle der Jessonda aus Spohrs gleichnamiger Oper. Sie arbeitete dabei mit Regisseuren wie Michel Dijkema, Schorsch Kamerun und Jochen Biganzoli sowie mit Dirigenten wie Christopher Ward und Timo Handschuh zusammen. Nachdem sie auch in der Spielzeit 2025/26 am Theater Aachen engagiert war und dort erneut als Papagena sowie als Giannetta in Donizettis »L’elisir d’amore« auf der Bühne stand, kehrt sie in der Spielzeit 2026/27 als Gast für die Wiederaufnahme von »L’elisir d’amore« an das Haus zurück.

Evelyn Grünwald erreichte im August 2026 das Finale des »K-Gagok-Superstar«-Kunstliedwettbewerbs mit Sumi Jo in Seoul. Im Rahmen des Formats gastierte sie auf einer Konzerttournee durch Südkorea und wirkte an einer dazugehörigen Dokumentation mit. Sie ist zudem Stipendiatin des Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V.

Ausbildung

Master of Music „Musiktheater“
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ulrike Sonntag · seit 2024

Bachelor of Music
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr · 2019–2024

Gesangsunterricht bei Romana Noack (seit 2024)

Wettbewerbe & Stipendien

2026 · Finalistin „K-Gagok Superstar Wettbewerb“ (koreanisches Kunstlied) mit Sumi Jo, Seoul

2024 · Stipendiatin Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung (Solo-Konzerttour NRW)

2023 · Stipendiatin Y. M. Live Music Now Köln e.V.

Weitere Einflüsse

Dirigenten
Christopher Ward, Timo Handschuh, Levente Török, Andre Callegaro, Changmin Chung, Jori Klomp

Regisseure
Joan Recchi, Michel Dijkema, Elena Tzavara, Schorsch Kamerun, Jochen Biganzoli, Daniel Cremer, Colectivo Yama

Meisterkurse
Romana Noack (seit 2024), Ulrich Eisenlohr (2022–2023), Christiane Iven (2022), Werner Güra (2023), Peter Berne (2022)

Sprachen
Deutsch, Englisch, Russisch, Italienisch